Über mich

Mein Name ist Volkan Baran, ich bin 43 Jahre alt, gelernter Bergmechaniker, glücklich verheiratet und Vater von zwei (meist) wundervollen Kindern. Seit 2017 darf ich als Landtagsabgeordneter Dortmund im Landtag von NRW vertreten. Mein Wahlkreis Dortmund II umfasst aktuell die Dortmunder Nordstadt, die östliche Innenstadt und Eving.

Volkan Baran

Lünen

Am 12. August 1978 wurde ich als jüngstes von drei Kindern in Lünen geboren und bin dort aufgewachsen, zur Grund- und Gesamtschule gegangen. Meine Eltern lebten bis 1969 in Sivas in der zentralanatolischen Türkei, bevor sie aufgrund des Anwerbeabkommens als sogenannte „Gastarbeiter*innen“ nach Deutschland kamen.

Ich bin stolz auf die Leistung meiner Eltern und heute, als Vater, bin ich beeindruckt, wie sie neben dem Kindererziehen und Arbeiten ein ganzes Land und seine Gesellschaft kennenlernen mussten. Ein Land, das von Anfang an auch die Heimat ihrer Kinder war.

Besonders gut kann ich mich als Kind daran erinnern, wie viel Spaß in an Wasser hatte. Viele Tage am See, Hallen – oder Freibad habe ich in Erinnerung. Schwimmen ist für mich bis heute (mit oder ohne Kinder) meine Lieblingsbeschäftigung. Aber zurück zum Lebenslauf.

Bergkamen Oberaden

Nachdem ich die Geschwister-Scholl-Gesamtschule abgeschlossen hatte, begann ich auf der Zeche Monopol/Haus Arden meine Ausbildung zum Bergmechaniker. Wenn ich auch froh bin, dass ich heute nicht mehr unter Tage arbeiten (und zu unmenschlichen Zeit aufstehen) muss, so bin ich doch sehr dankbar für die Erfahrungen und den Teamgeist, den ich unter den „Kumpels“ erleben durfte.

Der Teamgeist war es auch, der mich bereits während meiner Ausbildung dazu bewegte Jugendvertreter und Vertrauensmann der Gewerkschaft IG Bergbau (heute IG BCE) zu werden. Arbeitnehmer*innenrechte sind für mich noch heute eines meiner Herzensthemen, denn Arbeit und die Arbeitsstelle prägen Menschen, ihr Leben und ihre körperliche und geistige Gesundheit – wie mich meine Zeit unter Tage.

Meine Zeche schloss und ich wurde zum Wehrdienst im Teutoburger Wald einberufen. Anschließend führte mich die Arbeit endlich nach Dortmund.

Baran und Kutschaty zum Redaktionsbesuch bei 91.2

Dortmund

Im „Entwicklungszentrum für die berufliche Integration und Qualifizierung GmbH“ (EWZbekam ich die Möglichkeit, als pädagogischer Mitarbeiter Projekte zur Vermittlung von Jugendlichen in Lehrstellen zu organisieren. Zu dem Thema Ausbildungsplatzakquise kamen auch Betreuungsfelder wie Familienberatung, Lebensplanung von Jugendlichen und integrationsbegleitende Maßnahmen. In der Dortmund Nordstadt arbeitete ich in einem Projekt der Wirtschaftsförderung mit, in dem Betriebe aus dem Bereich der Ethnischen Ökonomie* qualifiziert wurden. Dieses Thema begleitet mich bis heute. Auf Landesebene versuche ich die Sichtbarkeit von ethnischen Unternehmer:innen zu erhöhen und Kontakte herzustellen.

*(Ethnische Ökonomie ist die Ökonomie von Menschen ohne deutschen Pass oder aber von Menschen mit Migrationsgeschichte in der ersten –dritten Generation.)

Ich zog bald in die Dortmunder Nordstadt, in der ich über 10 Jahre blieb. Heute lebe ich mit meiner Frau und meinen beiden Kindern im Dortmunder Osten, habe aber meine politische Basis noch immer in der Nordstadt, die mein Motor für mein politisches Engagement ist.

Politisches Engagement

2003 bin ich in die SPD eingetreten und habe im Ortsverein auf kleiner Ebene begonnen mitzuarbeiten. Ich wollte Politik mitgestalten und selbst anpacken, um positive Dinge für Dortmund zu bewirken. Ich war überzeugend und zugegebenermaßen auch laut, deshalb bekam ich von 2004-2009 im damaligen Ausländerbeitrat (heute Integrationsrat) endlich die Chance in einem Parlament mitzuwirken.

Im Jahre 2009 wurde ich für die Nordstadt (Wahlkreis 3: Borsigplatz – Nordmarkt) in den Dortmunder Stadtrat gewählt. Als erster direkt gewählter Kandidat mit Migrationshintergrund im Rat der Stadt Dortmund hinterließ ich Spuren, wurde und blieb stellvertretender Fraktionsvorsitzender bis zu meinem Ausscheiden 2017. Kommunalpolitik bietet viele Möglichkeiten auf städtischer Ebene das Miteinander, die Wirtschaft, Bildung und vieles mehr mitzugestalten.

Ich bin dankbar, diese Erfahrung gemacht zu haben. Dadurch, dass man die Auswirkungen der eigenen Entscheidungen vor der eigenen Haustür beobachten kann, entwickelt man einen inneren Kompass für politisches Handeln.

2012 begann ich bei der DSW21 und war dort als Diversity Manager beschäftigt. In der Abteilung für Personalentwicklung und -konzeption habe ich vieles gelernt. Der Umgang mit Unternehmen und jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat mir immer großen Spaß gemacht. Und die Themen Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik, Bildung, Integration und soziale Gerechtigkeit entwickelten sich zu meinen Kernthemen.

Seit 2017 für euch im Landtag!

2017 wurde ich erstmalig von den Dortmunderinnen und Dortmundern als Abgeordneter in den Landtag Nordrhein-Westfalen gewählt. Als einer von 199 Abgeordneten vertrete ich die Interessen meines Wahlkreises Dortmund II (Innenstadt Nord und Ost sowie Eving). Im Landtag bin ich ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung sowie dem Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie.

Ich trete 2022 wieder an und wurde von meiner SPD Dortmund aufgestellt, deshalb werbe ich erneut um eure Stimmen für Dortmund!

Ich bin glücklich verheiratet und habe zwei (meist) wundervolle Kinder. Neben Familie, Arbeit und Politik, grabe ich den Garten um, fiebere bei BVB-Spielen mit, gehe schwimmen und fahre Motorrad, wenn es die Zeit erlaubt.